Unvergessen...


Seelenhund

(für Clyde)

 

Wenn nichts mehr bliebe

außer deiner Liebe

 

um mich die Welt

ein Trümmerfeld

 

die Sonne, nur ein fahles Licht

der Mond bleibt dunkel - ohne Gesicht

 

Worte verhallen ins Leere

Leichtes verwandelt ins Schwere

 

der Alltag nur grau in grau

Monotonie im Nebelrausch

 

Bäume ohne Blätter steh’n

raue Winde südwärts weh’n

 

die Herzen sind kalt wie Stein

jeder bleibt für sich allein

 

um uns die Welt

auseinander fällt

 

ja, wenn dann nichts mehr bliebe

außer deiner Liebe

 

So hätte ich doch gelebt

Seelenhund II

Du warst das Licht in der Dunkelheit

mein Anker bei rauer See

die feste Zeit in der Ewigkeit

die Liebe, die nie vergeht

 

das Gespräch mit der Seele

das Vertrauen im Herz

das Lachen ohne Grund

das Pflaster für allen Schmerz

 

Du warst meinen Augen

die Welt rosarot zu seh’n

die Musik in meinen Ohren

Melodien die nie verweh’n